Unser Hamster Buffy
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10.11.09 15:09


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Du fehlst mir!
22.10.09 20:57


13.9.09 19:41


Buffy ist gegangen.

Unser lieber Hamster Buffy ist gestern von uns gegangen.

Ich bin so wahnsinnig traurig, dass ich nicht einschlafen kann, deshalb habe ich mich jetzt hier hin gesetzt und mache diesen Eintrag.

Seit Michis Abreise nach Finnland war Buffy ernsthaft krank. Zuerst hatte sie Durchfall; dann ist auch noch eine Gebärmutterentzündung dazugekommen. Die Tierärztin hat 2 verschiedene Antibiotika ausprobiert. Zwischendurch dachte ich immer wieder, dass sie sich noch einmal fängt, aber leider ging es immer weiter bergab mit ihr.

Sie hat sich extrem zusammengekrümmt und ist in dieser Position nur noch in ihrem Nest gelegen und hat sich nicht mehr bewegt. Nur wenn man sie angestubst hat. Sie konnte kaum noch laufen und hat dabei immer extrem gezittert. Oft fiel sie hin und konnte sich nur mit Mühe aufrappeln. Wasser aus der Trinkflasche zu trinken war zu anstrengend für sie. Am Schluss hat sie dann auch die Äuglein nicht mehr aufgemacht. Sie hat es nicht mehr geschafft, die Kugel mit der Zunge hochzuschieben, zT auch deshalb, weil ihre Zähnchen schon so lang waren, weil sie sie nicht mehr abgenutzt hat. Das Futter im Käfig hat Buffy auch nicht mehr aufgesammelt. Erdnüsse wollte oder konnte sie nicht mehr knacken. Selbst ein Joghurtdrops hat sie nicht gefressen sondern in die "Lager"-Kammer getan. Ich hab ihr dann das Futter immer direkt zum Nest gelegt, aber ich weiß nicht, wieviel sie wirklich gefressen hat.

Am letzten Abend habe ich gehört, wie Buffy versucht hat, aus der Flasche zu trinken. Durst hatte sie also noch. Kaum war ich beim Käfig, sah ich auch schon, wie Buffy nach hinten umkippte und von der Rampe fiel, die ich für sie gebaut hatte. Ein wahnsinnig deprimierender Anblick. Jeden Morgen als ich aufwachte, oder wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, war Buffy mein erster Gedanke. Und insgeheim habe ich gehofft, dass sie von selbst von ihrem Leiden erlöst wird. Dann hätte ich nämlich nicht diese Entscheidung treffen müssen. Aber das kleine Tierchen war immer noch tapfer am Leben, als ich den Deckel vom Haus vorsichtig hochgehoben habe.

Am letzen Tag habe ich ihr noch einen Päppel-Brei gemacht, aus Trockenfutter, getrockneten Äpfeln, Spitzwegerich, Vitamintropfen, Kamillentee und etwas Joghurt. Diesen Brei hat sie dann auch gefressen, als ich ihn ihr auf einem Löffelchen hingehalten habe. Über Nacht und während ich an der Arbeit war, habe ich ihr ebenfalls ein Löffelchen voll reingelegt. Die Löffel waren beide Male leergefressen, einmal hatte Buffy ihn sogar ins Haus zum Nest gezogen, damit sie leichter drankam.

Das machte es aber für mich nur noch schwerer. Wenn sie doch noch frisst und Appetit hat, soll es dann wirklich schon das Ende sein? Oder hat sie vielleicht Schmerzen und es wäre besser, sie zu erlösen?

Ich habe die Tierärztin angerufen. Sie meinte, wenn das Antibiotika nicht angeschlagen hätte, könne sie nichts mehr für das Tier tun. Außer vielleicht noch ein Mittel, das nicht zugelassen ist, von dem Buffy aber noch mehr Durchfall bekommen hätte, was sie dann noch weiter geschwächt hätte. Die Tierärztin sagte mir ehrlich, dass sie Buffy einschläfern lassen würde.

Ich habe dann Buffy ganz vorsichtig samt ihrem Nest in die Transportbox gefahren und bin zur Tierärztin gefahren. Diese hat sich Buffy angesehen und festgestellt, dass Buffy zudem ziemlich kalt war, von der Körpertemperatur her. Ich habe ihr erzählt, dass ich das eigentlich nicht mehr länger mit ansehen möchte und dass ich mir insgeheim schon gewünscht hätte, Buffy würde von selber erlöst werden. Daraufhin hat sie dann die Spritze vorbereitet. Ich habe Buffy noch ganz lieb gestreichelt, um mich zu verabschieden. Die Tierärztin (die übrigens sehr einfühlsam war) fragte mich, ob ich zusehen wolle. Ich habe ja gesagt. Im Nachhinein denke ich, dass es vielleicht besser gewesen wäre, wenn ich weggeschaut hätte. Buffy hat die Narkosespritze in ihren kleinen, abgemagerten Körper bekommen und wurde dann in das Petshuttle gehoben. Innerhalb von wenigen Sekunden wurde sie immer langsamer, bevor sie dann ganz erstarrte. Während dieser Sekunden konnte sie noch hören und fühlen, weshalb ich sie nocheinmal lieb streichelte. Die Sekunden vergingen und ich konnte fast schon zusehen, wie Buffy ihr Leben ausgehaucht hat. Diese Bilder haben sich im mein Hirn eingebrannt und jedes Mal wenn ich daran denke, breche ich in Tränen aus. Vor allem, weil ich entschieden habe, dem Leben von Buffy ein Ende zu setzen. Ob sie es auch gewollt hätte? Ich werde diese Bilder nie mehr vergessen. Am liebsten würde ich sie auslöschen.

Die Tierärztin hat dann im Abstand von mehreren Minuten die Herztöne abgehört und hat dann schlussendlich gesagt, dass Buffy nun gegangen wäre.

Ich hab sie mitgenommen und seit gestern Abend liegt sie nun in ihrem Käfig. Es ist schön, ihr flauschiges Fell zu streicheln, was sie zu ihren Lebzeiten leider nicht so gern mochte. Morgen werde ich sie dann beerdigen.

So viele Sachen erinnern mich nun an sie und die Trauer ist momentan so groß, dass ich sie kaum aushalten kann. Ich hoffe wirklich, dass ich bald darüber hinweg komme (ganz wahrscheinlich nie...) und vor allem, dass Buffy jetzt im Hamsterhimmel ist und dass sie mir dankbar ist, dass sie jetzt keine Schmerzen mehr hat.

10.9.09 00:48


Arme Buffy

So, dann möchte ich mal wieder berichten, wie es Buffy geht.

Leider war der Durchfall nicht alles, was auf Buffy zugekommen ist. Aber immerhin scheint sie sich davon erholt zu haben.

Als ich zum zweiten Mal beim Tierarzt mit ihr war, hat die Tierärztin Buffy in die Hand genommen und umgedreht und da haben wir einen Hügel unten beim Schwänzchen gesehen. Die Tierärztin meinte, das sei eine Gebärmutterentzündung. Buffy hat dann noch ein anderes Antibiotikum und ein Schmerzmittel gespritzt bekommen, weil diese Entzündung den Hamstern sehr weh tut. Dadurch, dass Buffy ziemlich geschwächt war, hat sie sich auch gar nicht so sehr gewehrt, als sie in die Hand genommen wurde.

Am nächsten Tag war ich dann nochmal mit Buffy bei der Ärztin und die Entzündung schien sich schon wieder gebessert zu haben. Sie hat dann nochmal eine Spritze bekommen; den Rest der Medizin habe ich mit nach Hause bekommen. Buffy muss die Medizin unbedingt fressen. Wenn ich es ihr mit Joghurt gebe, funktioniert es ganz gut. Ich denke, es ist ähnlich wie bei Menschen, wir müssen ein Antibiotikum ja auch immer komplett fertig nehmen, sonst kann es Schaden anrichten.

Buffy kommt momentan leider nur sehr selten aus ihrem Nest raus, meistens trinkt sie dann. Sie ist sehr wackelig auf den Beinen. Oft, wenn sie ein kleines Hindernis überwinden muss, kippt sie um und braucht dann eine Weile, um sich wieder aufzurappen. Vielleicht sind das Nebenwirkungen von den Medikamenten. Oder es ist, weil sie einfach alt ist. Ein 80-jähriger Mensch kann ja auch nicht mehr wirklich gut laufen, in der Regel.

Ich versuche ihr so gut es geht noch eine schöne Zeit zu machen. Ich gebe ihr leckere Sachen zu fressen (auch wenn sie nur sehr wenig Appetit hat) und mache jeden Tag das Nest sauber. Außerdem achte ich darauf, dass es nicht zu laut ist in der Wohnung, damit Buffy es ruhig hat.

5.9.09 15:48


Buffy ist krank :(

Heute war ich mit Buffy beim Tierarzt, weil ich schon vorgestern bemerkt habe, dass sie Durchfall hat. Im Internet habe ich gelesen, dass man damit gleich zum Tierarzt gehen soll, sonst kann der Hamster sterben.

Die Tierärztin hat Falten im Fell von Buffy zusammengekniffen und die Haut ist nur sehr langsam wieder zurückgegangen. Das ist ein Zeichen von Flüssigkeitsmangel, den sie durch den Durchfall bekommt. Die Tierärztin hat Buffy dann eine Spritze unter die Haut gegeben um ihr Flüssigkeit zuzuführen. Das war kein schöner Anblick. Buffy hat sich gewehrt. Es hat ihr natürlich weh getan. Aber schon kurz nachher war sie wieder mit Futtersuche beschäftigt.

Ich habe dann noch zwei Präparate mitbekommen, die ich ihr zum Futter geben muss. Damit müsste der Durchfall weg gehen. Falls nicht, soll ich nochmal mit ihr kommen, hieß es.

Insgesamt hat das 22 Euro gekostet.

Buffy ist zwar nicht mehr die jüngste, aber sie soll trotzdem die notwendige Versorung bekommen. Hoffentlich erholt sie sich noch einmal.

29.8.09 11:55


Hier sieht man mal das neue Laufrad, aus Holz. Es sieht wunderschön aus, aber es wird eigentlich nur ganz ganz selten benutzt. Scheinbar ist der Käfig so groß, dass Buffy schon genug Auslauf hat, wenn sie einfach nur darin rumläuft. Außerdem wird sie ja auch nicht jünger. Mir fällt auch auf, dass man sie nur noch selten beim "baden" sieht, bzw. beim putzen.

Also, wie gesagt, hier mal das neue Laufrad:

und hier mal unsere Buffy, wenn man sie ein wenig "überrascht" und den Deckel einfach mal  hochhebt:

Ist sie nicht süß!?

 

Ganz lieb!!!

26.8.09 21:58


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